Neue Nieschenprodukte

Ich hab in letzter Zeit verschiedene Diskussionen gehört, gelesen und gesehen darüber, dass das Buch immer mehr zum Nieschenprodukt wird. Dank interessanter Ansätzen von Menschen, mit denen ich mich unterhalten durfte, bekam ich dazu neue Ansichten.

Das Buch gehört logischerweise zu den längsten Unterhaltungsprodukten (Wandmalereien mal abgesehen). Filme und Musik sind die anderen Hauptdinge die man so kennt in diesem Zusammenhang, unterstützend wären Hörspiele und Hörbücher. Oftmals hab ich den Eindruck, das oft versucht wird, ein bestimmtes Produkt vor das andere zu stellen. In Wirklichkeit ist es aber doch eher so, dass alles richtig gut Zusammenarbeitet. Bei einen guten Buch ruhige Hintergrundmusik, zu einem tollen Film gehört ein epischer Soundtrack, siehe Herr der Ringe. Anstatt also zu schauen, was nun das Beste ist, kann man lieber versuchen zu genießen, Dinge zu empfehlen und vorstellen. Besser als die Wertung zu bestimmen ist es, sich für den anderen zu freuen, wenn da wieder etwas schönes entdeckt wurde. Filme entstehen nicht ohne Bücher, wer würde heute einen Ennio Morricone kennen ohne den epischen Western von Sergio Leone? Alles wird miteinander verknüpft und da ist auch mal was dabei, was man nicht mag.

Das nur mal, um ein wenig gegen die aktuelle „Rezensionskultur“ zu gehen derzeit.

Unabhängig davon, zogen weitere Bücher bei uns ein:

  • Neil Gaiman – Keine Panik (Biographie über Douglas Adams)
  • Sherlock Holms Schuber

Der Schuber ist nun die komplette Sammlung von Sir Arthur Conan Doyle, bei dem vorigen Kauf fehlten 2 Sachen und die zusammen hätten genauso viel gekostet wie diese gesamte Box. Nun haben wir also alles von diesem unglaublichen Autoren über die einzigste Historische Figur, die es eigentlich garnicht gibt: Sherlock Holmes.Und zu Douglas Adams braucht man nicht mehr sagen als die drei wichtigsten Dinge:

  1. Ich bin so deprimiert!
  2. 42
  3. So long, and thanks for the fish!